Digitale Zahnmedizin

28.06.2017. Was bedeutet der Einzug der Digitalisierung in die Zahnarztpraxis? Welche Vorteile bringt die Modernisierung dem Patienten?
Digitalisierung ist Zukunft und hat auch die Abläufe in unserer Zahnarztpraxis verändert. Viele Veränderungen betrafen zunächst die interne Verwaltung. So konnten zu Beginn Patientendaten immer einfacher erfasst, dokumentiert und datensicherer gespeichert werden.

In den letzten Jahren konzentrierte sich der Digitalisierungsprozess in der Zahnmedizin auf neue High-Tech-Geräte, von denen nun auch die Wettstettener Patienten direkt profitieren.

Ein Beispiel hierfür ist das dreidimensionale Röntgenverfahren, die sogenannte digitale Volumentomographie (DVT). Diese ermöglicht nicht nur ein extrem strahlungsarmes Röntgen, sondern aufgrund der äußerst präzisen, räumlichen Darstellung können chirurgische Eingriffe beim Zahnarzt sicherer und minimalinvasiver durchgeführt werden. Insbesondere wenn es um Zahnimplantate, Wurzelkanalbehandlungen oder der Lokalisierung von Entzündungsherden geht, ist das digitale 3D-Röntgen ein deutliches Plus an Sicherheit und Patientenkomfort.

Ein weiteres Beispiel ist das OP-Mikroskop mit digitaler Kamera, das wir Zahnärzte vorwiegend zur Wurzelkanalbehandlung oder Zahnfleischbehandlung einsetzen. Das OP-Mikroskop ermöglicht eine eindeutig bessere Visualisierung und damit präzisere und sicherere Behandlungsverfahren. Zugleich können wir Ihnen dank der digitalen Kamera die Diagnostik und Behandlungsplanung verständlicher erklären.

Ein großer Fortschritt wurde darüber hinaus in der Zusammenarbeit zwischen Zahnarzt und Zahntechniker erzielt. Aus dem digitalen Prozess von der Diagnostik über die Therapieplanung bis hin zur Umsetzung des Zahnersatzes resultieren noch bessere und passgenauere Ergebnisse. Eine Innovation, die eindeutig unseren Patienten zugutekommt.

Letztendlich tragen selbst kleine digitale Erneuerungen, wie beispielsweise die intraorale Kamera, zum besseren Patienten-Zahnarzt-Verständnis bei. Denn es ist die kleine Kamera, die Ihre Zähne groß auf dem Bildschirm abbildet, und uns die Zahnmedizin einfacher erklären lässt.

Digitalisierung im Gesundheitszentrum Wettstetten ist ein Fortschritt für Sie als Patient sowie für uns als Zahnärzte.

Heuschnupfen und Zahnfleisch

10.05.2017. Die Heuschnupfenzeit hat Hochsaison. Was viele nicht wissen: Auch das Zahnfleisch kann betroffen sein. Vermehrt kommt es als Folgeerkrankung bei Allergikern zu Reizungen oder Entzündungen.

Für jeden dritten in Deutschland ist er der Schatten des Frühlings - der Heuschnupfen. Was sich bei einem als Schnupfen äußert, tritt bei anderen mit zusätzlichen Symptomen wie Husten, Müdigkeit und juckenden Augen auf. Damit leider nicht genug, denn auch der Mundraum wird von der Allergie nicht verschont.

Meist ist es die verstopfte Nase, die in der Heuschnupfenzeit zur Mundatmung (statt zur gesunden Nasenatmung) führt. Wird der Sauerstoff allein durch den Mund eingeatmet, trocknen die Schleimhäute aus, es fehlt an Speichel. Doch gerade der Speichel schützt das Zahnfleisch und unsere Zähne vor Bakterien. Der Speichel befeuchtet die Mundhöhle, er neutralisiert Säure, härtet den Zahnschmelz und enthält Stoffe mit einer antibakteriellen Wirkung. Wird die gesunde Leistungskraft des Speichels herabgesetzt, können sich die Bakterien leichter vermehren. Als Folge kann es zu Zahnfleischentzündungen oder Karies kommen.

Einmal öfters zum Zahnarzt

Pollenallergikern wird empfohlen, während der Heuschnupfenzeit einmal öfters den Zahnarzt aufzusuchen. Der Zahnarzt kann den Heuschnupfen nicht behandeln, aber er kann eventuelle Entzündungen frühzeitig erkennen, eine Therapie einleiten und damit die Zähne und das Zahnfleisch schützen.

Zahnpflege für Pollenallergiker

Des Weiteren sollten Heuschnupfen-Betroffene ihre Zähne besonders gründlich putzen und viel Wasser trinken. Insbesondere nachts ist es hilfreich, eine kleine Flasche griffbereit am Bett stehen zu haben, so dass beim Aufwachen die Mundhöhle wieder befeuchtet werden kann.

Ein gesundes Immunsystem schützt die Mundhöhle

Ein gesundes Immunsystem hilft schädliche Bakterien erfolgreich zu bekämpfen. Für Allergiker ist es besonders wichtig, ihr Immunsystem durch gesunde Ernährung und mit Sport zu stärken. Auch wenn der Heuschnupfen an sich auf einem Fehlalarm des Immunsystems beruht, so heißt dieses dennoch nicht, dass das Immunsystem gar nicht tätig ist. Jede eigene Vorsorge während des Frühlings ist ein Plus für die eigene Gesundheit.

Titanunverträglichkeit bei Zahnimplantaten

09.02.2017. Die ausgezeichnete Verträglichkeit des in der Implantologie meist verwendeten Werkstoffs Titan ist belegt und doch gibt es Menschen, die mit Unverträglichkeit reagieren. Doch einen einfachen Test zum Aufschluss über das persönliche Risiko gibt es bislang nicht.

Das metallische Element Titan ist stabil, belastbar und langlebig. Es weist eine hervorragende Gewebeverträglichkeit auf und heilt äußerst gut in den Kieferknochen ein (Erfolgsaussicht 95%). Zu Zahnimplantaten aus Titan liegen Langzeitstudien und Langzeiterfahrungen vor. Allergien auf Reintitan gibt es nicht.

Dennoch gibt es Menschen, die sensibel auf Metalle reagieren. Wichtig hierbei zu wissen ist, dass auch das „Reintitan“ Verunreinigungen durch andere Metalle wie zum Beispiel Nickel enthalten kann.

Unverträglichkeiten entstehen aufgrund einer unspezifisch erhöhten Entzündungsneigung oder einer gestörten Entzündungsregulation des Körpers. In Folge dessen kann das Setzen eines Titanimplantats zu Komplikationen wie einer Entzündung der den Implantat-Hals umgebenden Schleimhaut (Mukositis) oder zur Entzündung des Implantat-Betts (Periimplantitis) führen. Welchen Einfluss eine genetische Prägung als Teilfaktor bei Titanunverträglichkeiten spielt, ist bislang nicht bekannt.

Erste vorhersagbare Tests über ein persönliches Risiko wären wünschenswert und werden praktiziert, bislang ausreichend belegt sind sie jedoch nicht. Erst in diesem Jahr wird eine multinationale Studie zur Etablierung neuer Epikutantests für Metalle (u.a. auch für Titan) starten.

Aktuell wird Menschen mit chronischen Vorerkrankungen oder Grunderkrankungen wie Allergien, Diabetes, Rheuma, Herz-Kreislauf- oder Stoffwechselerkrankungen metallfreie Implantate aus Keramik empfohlen.

Zahnästhetik - auf die Individualität kommt es an

09.01.2017. Gesunde Zähne und die Zahnästhetik bleiben 2017 Trend. Seit Jahren zählen schöne Zähne zu einem der bedeutendsten Faktoren für Attraktivität und Erfolg. Doch was ist schön? Worauf kommt es bei der Zahnästhetik an?

Zahnästhetik – von Weiß bis zu einem gänzlich neuen Lächeln

Das Spektrum der Zahnästhetik reicht von der Zahnaufhellung bis hin zu Zahnfleischkorrekturen. Während der eine einfach nur ein kleines bisschen mehr Weiß wünscht, ist ein anderer mit dem gesamten Aussehen seiner Zähne nicht zufrieden. Hinzu kommt: Das Aussehen der Zähne verändert sich. So zählt zum natürlichen Älterwerden unter anderem dazu, dass sich das Zahnfleisch minimal zurückzieht und Zähne länger scheinen lässt. Einem anderen Patienten sind von Natur aus eventuell zu kleine Zähne gegeben oder die Eckzähne blitzen länger als gewünscht hervor. Zähne stehen meist von Natur aus nicht so, wie wir sie uns wünschen.

Was die Zahnästhetik kann

Machbar ist heute in der modernen Zahnheilkunde sehr sehr vieles! Die Zahnästhetik umfasst hierbei das Bleaching (die Zahnaufhellung), Veneers (hauchdünne Keramikschalen für neue Zahnformen oder zum Abdecken dunkler Zähne, bei denen ein Bleaching nicht reicht), die kieferorthopädische Zahnstellungskorrektur mit unsichtbaren Behandlungsmethoden, die auch für Erwachsene ästhetisch geeignet sind, sowie die Zahnfleischkorrektur.

Individualität & Qualität im Focus

Zahnästhetik begeistert, wenn sie zu dem Menschen und seinen gesamten Aussehen passt! Schön ist, was natürlich wirkt, sich sanft in eine harmonische Gesichtssymmetrie fügt und ein Lächeln nicht standardisiert, sondern immer noch individuell strahlen lässt.

Was für einen Nutzen erzielen auffallende Veneers, die nicht zur Mundform und -größe passen? Was bewirkt ein zu weißes Weiß, das nicht zum Hauttyp passt?

Zahnästhetik ist medizinisches, künstlerisches Handwerk, das besonders einfühlsame Behandlungen und individuelle Maßanfertigungen erfordert. Besonders wichtig ist die Beratung, in der die Wünsche des Patienten eingehend besprochen werden können und in der im Miteinander auf ein natürlich schönes Ergebnis hingearbeitet werden kann.

Die Qualität und Langlebigkeit der Materialien sind hierbei genauso entscheidend wie der Blick auf die Persönlichkeit des Patienten. Erst wenn alles harmonisch aufeinander abgestimmt wird, können wir Zahnärzte zeigen, was mit der Zahnästhetik Wundervolles machbar ist.

Zahnästhetik in Wettstetten Ingolstadt

Sie haben weitere Fragen zur Zahnästhetik? Gerne beraten wir Sie im Gesundheitszentrum Wettstetten persönlich! Weitere Fachinformation erhalten Sie in unserem Webseiten-Bereich Zahnästhetik.

Zahnärztlicher Notdienst an Feiertagen

07.12.2016. Liebe Patienten, ab dem 24. Dezember ist unsere Praxis geschlossen. Doch auch an den Feiertagen erhalten Sie im zahnärztlichen Notfall die Erst-Versorgung beim Zahnarzt, die Sie benötigen!

Falls es an den Feiertagen zu einem Notfall, wie einem Zahnunfall oder Zahnschmerzen, kommen sollte, ist für Sie stets der Zahnärztliche Notdienst erreichbar.

Zahnärztlicher Notdienst in Wettstetten

Über die Webseite des Zahnärztlichen Notdienst Bayerns erfahren Sie, welcher Zahnarzt in Wettstetten oder Ingolstadt geöffnet hat. Der Notdienst ist an Wochenenden und Feiertagen für Sie da. In der Regel wird im Notdienst der betroffene Zahn erstversorgt, so dass Sie zunächst schmerzfrei sind. Die weitere Behandlung findet abschließend nach den Feiertagen in unserer Praxis statt.

Erreichbarkeit der Zahnarztpraxis Tijana Leventic & Kollegen

Unsere Praxis ist bis einschließlich Freitag, den 23.12.2016 geöffnet.
Im neuen Jahr erreichen Sie uns ab Montag, dem 09.01.2017.

Wir wünschen frohe Weihnachten

Wir bedanken uns bei all unseren Patienten für Ihr Vertrauen und das sehr gute Miteinander in diesem Jahr. Das gesamte Zahnarzt- und Praxisteam im Gesundheitszentrum Wettstetten wünscht Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes und glückliches Neues Jahr!

Dr. Tijana Leventic, Dr. Antje Grundheber, Jennifer Lang, Caroline Geiß, Dr. Walter Wille-Kollmar

Zahngesunde Ernährung bei Übergewicht

03.11.2016. Wie neue Studien zeigen, kann eine vorwiegend pflanzenbetonte Ernährung bei Übergewicht das Risiko für Entzündungen und damit auch für Parodontitis senken.

Untersucht wurden die Auswirkungen einer pflanzenbetonten Ernährung auf die Entzündungsmarker-Spiegel übergewichtiger Menschen. Die Ergebnisse zeigten, dass übergewichtige Menschen durch eine Ernährungsumstellung ihre Entzündungsmarker-Profile deutlich verbessern konnten.

Da Übergewicht häufig mit einer chronischen Entzündung einhergeht, die auch Erkrankungen wie Herzinfarkt, Diabetes und Parodontitis begünstigt, kann mit der Ernährungsumstellung das Risiko für diese Erkrankungen gesenkt werden.

Übergewicht wird bereits seit längerem als ein Risikofaktor für die Entstehung einer   Parodontitis angesehen. Dieses zeigte jüngst eine Studie aus Australien und wurde bereits in der Vergangenheit von Wissenschaftlern der Boston University diskutiert.

Vermutet wird zum einen, dass bei Übergewicht das parodontale Gewebe weniger durchblutet wird, was wiederrum die Entwicklung einer Parodontitis begünstigt. Des Weiteren liegt es nahe, dass starkes Übergewicht die Fähigkeit des Immunsystems auf die Angriffe von Bakterien zu reagieren beeinträchtigt.

Gesünder mit einer pflanzenbetonten Ernährung

Definiert wurde eine „pflanzenbetonte Kost“ als eine Ernährung, die vorwiegend auf Gemüse, Getreide, Hülsenfrüchten (z.B. Bohnen, Erbsen, Linsen) und Obst basiert. Auf Fleisch sollte möglichst verzichtet werden. Milchprodukte, Fisch und Eier können in überschaubaren Mengen gegessen werden.

Zur Studie

Durchgeführt wurde die Studie vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung. Das Team unter der Leitung von Krasimira Aleksandrova und Fabian Eichelmann veröffentlichte seine Ergebnisse in der Fachzeitschrift „Obesity Reviews“.

Kinderzahnheilkunde: Eltern achten auf eine gute Vorsorge

12.09.2016. Acht von zehn Kindern in Deutschland sind heute kariesfrei. Dieses zeigte die vor kurzem veröffentlichte „Fünfte Deutsche Mundgesundheitsstudie“. Zurückzuführen ist dieses insbesondere auf den zahnärztlichen Ansatz „Vorsorge statt Versorge“ sowie auf verantwortungsvolle Eltern, die mit ihren Kindern regelmäßig zum Zahnarzt gehen.

Seit 1989 ermittelt das „Institut der Deutschen Zahnärzte“ die Mundgesundheit in Deutschland. Festgehalten werden in den Studien u.a. wie sich Karies- und Parodontalerkrankungen in der Bevölkerung entwickeln, ob sich Erfolge verschiedener Behandlungskonzepte einstellen oder wie soziale Einflüsse die Mundgesundheit beeinflussen. Die Ergebnisse werden in der Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS) veröffentlicht - jetzt liegt die   Fünfte Deutsche Mundgesundheitsstudie vor.

Demnach zeigen die zahnärztlichen Prophylaxe-Behandlungen und die Patienten-Aufklärung ihre Wirkung: Die Mundgesundheit in der Bevölkerung hat sich in allen Bereichen, über alle sozialen Schichten hinweg, weiterhin verbessert.

Bei Kindern wurde die Altersgruppe der 12-jährigen untersucht. In den letzten 17 Jahren hat sich die Zahl der kariesfreien Kinder verdoppelt: In der aktuellen Studie waren 81 Prozent der Kinder zum untersuchten Zeitpunkt ohne Karies.

Zwischen den sozialen Schichten gibt es zwar noch Unterschiede, doch auch in der niedrigsten sozialen Schicht waren noch 75 Prozent der Kinder kariesfrei. Ost- und Westdeutschland haben sich in der guten Mundgesundheit angeglichen. Im internationalen Vergleich ist die zahnmedizinische Versorgung in Deutschland vorbildlich: So haben Kinder in Deutschland die gesündesten Zähne!

Prävention in der Kinderzahnheilkunde ein Erfolg

Zurückzuführen ist die gute Mundgesundheit insbesondere auf das   kinderzahnärztliche Behandlungskonzept „vorsorgen statt versorgen“: Regelmäßige, kontrollorientierte Zahnarztbesuche, die von den Krankenkassen übernommene Zahnreinigung für Kinder ab sechs Jahren und die Versiegelung der Backenzähne zeigen ihre positive Wirkung.

Eltern und Kinder sind heute gut informiert – Kinder sogar ein bisschen besser: So kennt jedes zweite Kind die Zahnpflege-Empfehlungen vom Zahnarzt und gab in der Studie an, die Zähne gut zu putzen. In der Gruppe der Erwachsenen war es nur jeder Dritte.

Zahnpflege im Urlaub

11.07.2016. Endlich Sommer, endlich Urlaub! Sie stecken bereits voller Freude in der Urlaubsplanung? Dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt auch für Ihre Zähne Vorbereitungen zu treffen.

Zahnpflege im Urlaub – so gelingt es perfekt

Die Urlaubsplanung für die Zahnpflege fängt weit vor dem Kofferpacken an. Vergehen bis zum Sommerurlaub nur noch wenige Wochen, ist jetzt der richtige Zeitpunkt für einen Kontrolltermin beim Zahnarzt gekommen. Karies und beginnende Zahnfleischerkrankungen können frühzeitig erkannt und noch vor dem Urlaub behandelt werden. Liegt die letzte, professionelle Zahnreinigung in weiter Ferne, sollte auch diese auf Ihrer Checkliste nicht fehlen. Mit der Zahnreinigung beim Zahnarzt werden die Zahnbeläge schonend beseitigt und die Zahnzwischenräume nochmals gründlich gereinigt. Ihre Zähne sind urlaubsstartklar und strahlen in ihrem natürlichen Weiß.

Zahnpflege im Koffer

Was muss hinein? Für die optimale Pflege packen Sie in Ihren Koffer

  • Zahnbürste und Zahnpasta
  • Zahnseide und Interdentalbürstchen
  • Zahnpflegekaugummi
  • Sportschutz für die Zähne
  • Knirscherschiene (wenn nötig und bereits vorhanden)

Zahnschonende Ernährung im Urlaub

Gerade im Urlaub nehmen wir alles etwas leichter und sehen es mit Eis, zuckerhaltigen Speisen oder einem Gläschen Wein am Abend nicht so eng. Clever auf den Tag gelegt, kann jedoch auch das Schlemmen zahngesund den Urlaub versüßen.

Das Wichtigste für eine zahngesunde Ernährung ist: Die Zähne wünschen zuckerfreie Zeiten! Im Urlaubsalltag bedeutet dieses Wasser und ungesüßte Tees für Zwischendurch, bei Naschereien bevorzugt zu Nüssen oder Rohkost greifen und einfach auch ein paar wenige Stunden mal gar nichts knabbern.

In warmen Regionen viel zu trinken ist nicht nur für den Wasserhaushalt des Körpers gesund. Für eine gesunde Mundflora muss der Körper Speichel produzieren und hierzu braucht er Wasser. Unser Tipp: Zahnpflegekaugummis erhöhen die Speichelproduktion.

Zahnpflege im Urlaub – so wie Zuhause auch

Die Zahnpflege an sich, bleibt im Urlaub dieselbe wie Zuhause auch. Hierzu zählen das mindestens zweimal tägliche Zähneputzen und die Reinigung der Zahnzwischenräume.

Ist die Wasserqualität im Urlaub unzureichend oder chlorhaltig, sollte stattdessen lieber gekauftes, kohlensäurefreies Wasser zum Ausspülen verwendet werden.

Die richtige Zahnpflege im Urlaub – eigentlich ist sie einfach!

Erreichbarkeit in den bayerischen Sommerferien 2016

Die Zahnarztpraxis Leventic und Kollegen ist in den Sommerferien durchgehend für Sie erreichbar! Es gelten unsere regulären Öffnungszeiten und unsere Bitte wie gewohnt an Sie: Auch bei akuten Zahnschmerzen bitte vorher anrufen! Wir werden Sie am selben Tag behandeln, aber möchten gerne lange Wartezeiten vermeiden. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Und nun: Ab in den Urlaub.

Unser gesamtes Praxisteam in Wettstetten wünscht Ihnen einen schönen und erholsamen Sommer!

Veneers im Trend

14.04.2016 Veneers bleiben 2016 eines der Zahnästhetik-Trends. Mit Veneers wurde in der Zahnheilkunde möglich, was viele Menschen wünschen: Ein strahlendes Lächeln mit weißen und gleichmäßig schönen Zähnen.

Veneers erfüllen den Wunsch nach ebenmäßigen, weißen und gesunden Zähnen bis ins hohe Alter. Die hauchdünnen Keramikschalen verdecken abgebrochene Ecken, eine Zahnfarbe, die durchs Bleaching nicht zu dem gewünschten Weiß führen würde, und zugleich geben sie Zähnen eine gleichmäßige bzw. die gewünschte Form. Veneers können für jeden Zahn als auch für alle Zähne individuell angefertigt werden.

Insbesondere in ihrer Individualität liegt ihr Charme: Eine aktuell modisch wieder gefragte Zahnlücke muss nicht verdeckt werden. Als Weiß wird gewählt, was persönlich zu den Vorstellungen des Einzelnen (bzw. zu den anderen Zähnen) passend ist. Die Form entspricht den Wünschen des Patienten. Veneers fertigen nicht „ein Lächeln von der Stange“, sondern unterstreichen die Persönlichkeit eines jeden einzelnen Menschen.

Die hauchdünnen Verblendschalen werden aus hochwertiger Voll-Keramik gefertigt. Sie bringen alle Vorteile mit sich, die zu dem dentalen Keramik-Werkstoff zählen: Langlebigkeit, sehr gute Farbbeständigkeit, sehr gute Verträglichkeit (Allergien sind nicht bekannt) und Komfort! Heiß- und Kälte-Empfindlichkeiten sind mit Keramik ausgeschlossen. Hochwertige Veneers unterscheiden sich im Tragekomfort von natürlichen Zähnen nicht. Bei guter Zahnpflege und Mundhygiene halten Veneers zwischen 10 und 20 Jahren.

Veneers können der sanften und schonenden Zahnästhetik zugeordnet werden. Die Keramikschalen werden an die Zähne geklebt. Für den perfekten Halt werden die Zähne zur Befestigung lediglich minimal aufgeraut oder bei Bedarf 0,2 mm abgeschliffen. 0,2 mm sind so gering, dass dieser Verlust an gesunder Zahnsubstanz auch mit der modernen, schonenden Zahnheilkunde gut vereinbar ist.

Für ein perfektes Ergebnis ist die Qualität entscheidend! Zum einen die Qualität der Veneers, die sich in der hochwertigen Keramik, in der Maßanfertigung im Labor, der perfekten Farbnuance sowie in der Passform spiegelt. Des Weiteren die Qualität der Zeit. Für ein glückliches Lächeln des Patienten, sind ein abstimmendes Vorgespräch zwischen Zahnarzt und Patient, eventuelle Vorbehandlungen und letztendlich auch der Anprobetermin sowie gegebenenfalls die Modellanpassung entscheidend. Das Behandlungsergebnis stimmt, wenn Veneers optimal sitzen und das natürliche Lächeln optimal unterstützen.

Vorsorge beim Zahnarzt

18.01.2016 Mit gutem Vorsatz in das neue Jahr! Wann war Ihr letzter Vorsorge-Termin beim Zahnarzt? Wann wurde die letzte Professionelle Zahnreinigung durchgeführt? Starten Sie gesund in das Jahr! Gesunde Zähne wirken sich positiv auf Ihr gesamtes körperliches Wohlbefinden aus.

Die Zähne stehen mit unserem Körper in einer engen Verbindung. Sind die Zähne oder das Zahnfleisch erkrankt, kann dieses als Folge auch andere Erkrankungen bewirken. So kann beispielsweise Karies das Verdauungssystem negativ beeinflussen oder Parodontitis das Schlaganfallrisiko erhöhen. Gesunde Zähne wirken sich auf die gesamte körperliche Gesundheit aus.

Die Vorsorge beim Zahnarzt

Bei der zahnärztlichen Vorsorge werden die Zähne auf Karies, undichte Füllungen oder veraltete Inlays untersucht. Das Zahnfleisch wird auf Parodontitis Anzeichen kontrolliert. Werden Munderkrankungen frühzeitig erkannt und behandelt, können wesentlich aufwendigere Folgebehandlungen hierdurch meist präventiv vermieden werden.

Mit einer gesunden Lebensweise, einer sorgsamen Mundhygiene und regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen können Zähne heute bis ins hohe Alter erhalten bleiben. Die regelmäßige Vorsorge beim Zahnarzt lohnt sich!

Ergänzend sparen Patienten mit der Vorsorge Geld. Mit dem jährlichen Eintrag ins Bonusheft erhalten gesetzlich versicherte Patienten einen höheren Festzuschuss ihrer Krankenkasse bei Zahnersatz, vorausgesetzt die Vorsorge wurde über mehrere, aufeinanderfolgende Jahre dokumentiert.

Aus Zahnarzt-Sicht ist die einmal jährlich stattfindende Prävention zu wenig. Wir empfehlen eine   Vorsorge beim Zahnarzt in Zeitabständen von ca. allen sechs Monaten!

Professionelle Zahnreinigung

Auch die Professionelle Zahnreinigung ist in halbjährlichen Abständen ein weiteres Präventions-Plus. So sehr wir uns um eine gute, tägliche Zahnpflege bemühen, die Zahnreinigung beim Zahnarzt hilft Zähne an den Stellen zu reinigen, die mit der eigenen Pflege schwer oder gar nicht erreichbar sind. Ebenso wichtig: Während der Zahnreinigung werden hartnäckige Zahnbeläge schonend entfernt. Doch das für den Patienten meist Schönste an der Professionellen Zahnreinigung ist, dass mit dieser Genuss- und Nahrungsmittelverfärbungen auf den Zähnen beseitigt werden können. Das Ergebnis: Strahlende Zähne in ihrem natürlichen Weiß.

Mit einer rundum Vorsorge beim Zahnarzt, belohnen Sie sich selbst mit einem der wertvollsten Geschenke - einem kleinen "Prophylaxe-Paket Gesundheit".

Erreichbarkeit & Zahnärztlicher Notdienst

10.12.2015. Wir wünschen allen Patienten eine erholsame und entspannte Vorweihnachtszeit! Und wenn es während der Feiertage zum zahnärztlichen Notfall kommt? Dann erhalten Sie auch über die Feiertage die Versorgung beim Zahnarzt, die Sie benötigen!

Erreichbarkeit Zahnarzt Tijana Leventic & Kollegen
Unsere Praxis ist geschlossen
von Mittwoch, den 23.12.2015 bis einschließlich Mittwoch, den 06.01.2016.
Ab Donnerstag, den 07.01.2016 ist unser Praxisteam wieder für Sie da!

Zahnärztlicher Notdienst
Über die Feiertage finden Sie in Notfällen stets Hilfe bei dem zahnärztlichen Notdienst.
Welcher Zahnarzt in Ihrer Nähe auch an den Wochenende und Feiertagen geöffnet hat, erfahren Sie auf der Webseite des Zahnärztlichen Notdienst Bayerns.

Eine wunderschöne Weihnachtszeit
Liebe Patienten, wir wünschen Ihnen eine geruhsame Vorweihnachtszeit, glückliche und frohe Weihnachten und vor allem alles Gute für das Jahr 2016!

Zahnimplantate für Allergiker

28.10.2015. Sind Zahnimplantate für Allergiker geeignet? Sie sind es. Für die Verträglichkeit ist der Werkstoff, aus dem das Zahnimplantat gefertigt wird, entscheidend. Bei Allergien kann, alternativ zu Titan, das sehr gut verträgliche Zirkonoxid implantiert werden.

Was ist Zirkonoxid?

Zirkonoxid oder auch Zirkoniumoxid ist ein weißes, keramikähnliches Material. Bedeutend für Allergiker ist, dass Zirkonoxid metallfrei ist und als äußerst gut verträglich gilt! Für die Implantologie liegen die Vorteile in der Beschaffenheit des Materials: Zirkonoxid Implantate sind stabil und belastbar und durch ihre Lichtdurchlässigkeit sorgen sie für ein ansprechend, ästhetisches Erscheinungsbild. Keramikimplantate werden vorwiegend Allergikern, Rheumatikern und Patienten mit Autoimmunerkrankungen empfohlen.

Großteils werden Zahnimplantate aus Titan implantiert – warum?

Der dentale Werkstoff Titan ist für Zahnimplantate noch besser geeignet: Titan ist stabil, belastbar, langlebig und biologisch gut verträglich. Titan-Implantate wachsen und heilen sehr gut in den Kieferknochen ein. Vor allem ist Titan als dentaler Werkstoff seit langem erforscht! Einteilige, metallfreie Implantate tragen hingegen ein wesentlich höheres Verlustrisiko. Ihre Knocheneinheilung dauert länger. Zudem liegen noch keine wissenschaftlich dokumentierten Langzeitstudien vor. Damit bleiben für einen Großteil der Bevölkerung bewährte Titan-Implantate die erste Wahl.

Wie häufig treten Titanallergien auf?

Auf hochreines Titan sind bislang keine Allergien bekannt. Titan gilt als biokompatibel. Dennoch werden Metalle generell von chronisch kranken Patienten schlechter vertragen, und können zu Veränderungen des Immunsystems oder zu unspezifischen Krankheitsbilder führen. Damit kann auch Titan für einen sensiblen Körper unverträglich sein.

Was ist einem Allergiker zu empfehlen?

Ein Labortest gibt über eine eventuelle Titan-Unverträglichkeit Aufschluss. Eine Unverträglichkeit ist über proentzündlichen Zytokine (TNT-alpha) und Interleukin 1 (IL1) nachweisbar. Ein Epikutantest (Nachweisreaktion auf der Haut) ist meist nicht ausreichend für eine Beurteilung der Unverträglichkeit von Zahnersatzmaterialien. Da Sensibilisierungsreaktionen des Immunsystems jedoch nicht vorhersehbar sind, ist Allergikern generell ein Verzicht auf Zahnmetalle zu empfehlen.

Gerne beraten wir Sie in einem persönlichen Gespräch in unserer Zahnarztpraxis! Weitere Informationen zu dentalen Implantaten im Allgemeinen erhalten Sie auf unserer Webseite im Bereich   Zahnimplantate.

Neuigkeiten aus unserer Praxis

28.08.2015. Wir haben Verstärkung! Ab September unterstützt eine Kinderzahnärztin unser Praxisteam. Für jeden Patienten den passenden Spezialisten - das ist unser Ziel. Jetzt können wir auch unsere jungen Patienten zukünftig noch besser versorgen.

Kinder haben andere Anforderungen an einen Zahnarzt als Erwachsene. Kleinkinder sind sehr sensibel. Sie wissen nicht, was sie bei einem Zahnarzt erwartet. Die fremde Umgebung, die neuen Geräusche und Gerüche verbreiten natürliche Neugierden, aber auch Unsicherheiten, auf die wir Zahnärzte in unserer Praxis Rücksicht nehmen wollen.

Der Fokus in der   Kinderzahnheilkunde liegt zudem auf Besonderheiten in der Kindheit und Jugend. Wichtig in diesem Alter sind der sorgfältige Milchzahnschutz, die richtige Pflege und eine gesunde Ernährung, die das Wachstum der neuen Zähne stärkt. Bei Jugendlichen kommen die gesunde Zahnstellung und eine eventuelle Korrektur mit der Zahnspange hinzu.

In unserer Zahnarztpraxis im Gesundheitszentrum Wettstetten bemühen wir uns, die Behandlung gänzlich auf die Anforderungen und Wünsche von allen Patienten - Kindern und Erwachsenen - abzustimmen. Nur ein harmonisches und vertrauensvolles Miteinander führt langfristig zu gesunden und starken Zähnen!

Kinderzahnarzt Frau Dr. Antje Grundheber wird zukünftig unsere Ansprechpartnerin für Kinder in der Praxis sein. Wir freuen uns auf ihre Unterstützung!

Zahnschmerzen im Urlaub

02.07.2015. Sie sind mitten im erholsamen Sommerurlaub, und dann das - plötzlich Zahnschmerzen. Was gibt es zu beachten? Unsere "Ersten-Hilfe-Tipps" für Zahnschmerzen auf Auslandsreisen.

Sie kommen meist dann, wenn wir sie gar nicht gebrauchen können - Zahnschmerzen. Im Urlaub stehen wir mit diesen gleich vor mehreren Herausforderungen: Der Zahnarzt unseres Vertrauens ist weit entfernt, für eine gute Verständigung mangelt es eventuell an Sprachkenntnissen, und wer übernimmt die Kosten für den Zahnarztbesuch im Ausland?

Erste-Hilfe bei Zahnschmerzen

Um den gereizten oder entzündeten Nerv nicht zusätzlich zu stimulieren, sollte bei Zahnschmerzen auf Kaffee, Schwarztee, Alkohol und Tabakkonsum verzichtet werden. Sonne und Wärme verstärken Schmerzen tendenziell, kühlende Umschläge hingegen lindern Schwellungen, deshalb ab nun lieber ein Schattenplätzchen suchen. Leichte Schmerzmittel sind in Apotheken in der Regel rezeptfrei erhältlich. Beim Rückflug bitte Schmerzmittel im Handgepäck aufbewahren, da starke Luftdruckschwankungen Zahnschmerzen verstärken können. Wegen der Druckerhöhung ist bei Zahnschmerzen auch vom Tauchen gänzlich abzuraten!

Wie Sie im Urlaub einen Zahnarzt finden

Pauschalreisende erhalten an der Hotelrezeption oder bei ihrem Reiseveranstalter vor Ort eine erste Auskunft über einen Zahnarzt in der Nähe. Individualreisende können sich zunächst an die Touristeninformation oder eine Apotheke wenden. Im Notfall hilft ein Krankenhaus bei der Suche nach einem Zahnarzt weiter.

Der kleine Sprachführer bei Zahnschmerzen oder Zahnproblemen im Ausland

In vielen Ländern, insbesondere in von Touristen gerne besuchten Gegenden, praktizieren häufig deutsch- oder englischsprachige Zahnärzte, so dass es mit der Verständigung einfacher wird. Gut für eine Reise vorbereitet ist man mit dem „dentalen Sprachführer“, der von der Initiative proDente entwickelt wurde, und wichtige Formulierungen für den Zahnarzt-Besuch in sieben Sprachen übersetzt. Der   Sprachführer ist in der Komplettversion als PDF erhältlich oder kann in der   jeweils benötigten Sprache heruntergeladen werden.

Welche Behandlungen im Urlaub zu empfehlen sind

Eine provisorische Übergangslösung, die vorerst die Schmerzen nimmt oder bei einer herausgefallenen Krone den beschliffenen Zahn schützt, ist die meist beste Erste-Hilfe im Urlaub! Wurzelbehandlung oder Zahnersatz sollten zurück Zuhause durchgeführt bzw. angefertigt oder wieder eingesetzt werden. Der lokale Zahnarzt Zuhause kennt Ihre Zahn-Historie und sollte Sie im Anschluss weiterbehandeln. Lassen Sie einen Zahn nur im absoluten Notfall entfernen! Werden Röntgenbilder angefertigt, ist es für die Weiterbehandlung vorteilhaft, wenn Sie diese entweder mit nach Hause nehmen oder den behandelnden Zahnarzt bitten, digitale Aufnahmen an den lokalen Zahnarzt in Deutschland weiterzusenden.

Kostenübernahme bei der Notfall-Zahnbehandlung im Ausland

Der Zahnarzt-Besuch im Ausland muss häufig in bar bezahlt werden. Dementsprechend ist es ratsam, bereits bei der Terminvereinbarung oder bei der Praxisrezeption (vor einer Behandlung) nach der Höhe der Kosten zu fragen. Für eine anschließende Kostenerstattung in Deutschland sollten Sie sich eine detaillierte Rechnung und eine Quittung mitgeben lassen, vorzugsweise auf Englisch. Von Notfall-Zahnbehandlungen im europäischen Ausland werden von den gesetzlichen Krankenkassen meist die Kosten erstattet, die eine vergleichbare Versorgung in Deutschland gekostet hätte. Für Reisen außerhalb Europas ist der Abschluss einer privaten Reisekrankenversicherung unbedingt zu empfehlen! Privatversicherte haben je nach Tarifwahl meist den weltweiten Versicherungsschutz bei ihrer Krankenkasse enthalten.

Wir wünschen allen Patienten einen schönen, erholsamen und schmerzfreien Sommerurlaub!

Das Kiefergelenk und Stress

08.05.2015. Kiefergelenkserkrankungen in Deutschland nehmen zu. Stress gilt als einer der größten Verursacher, der die Funktion des Kiefers blockiert und uns Schmerzen im Kiefer bis über den gesamten Körper spüren lässt.

Zu Beginn ist es eventuell nur ein Druck. Der Kiefer ist morgens verspannt, beim Kauen kann es zu knackenden Geräuschen kommen. Schuld ist das nächtliche Zähnepressen oder Zähneknirschen, mit dem Stress in der Nacht über den Kiefer abgebaut wird. Finden wir kein anderes Ventil zum Druckabbau, können morgendliche Kopf-, Gesichts- und Nackenschmerzen oder Schulterverspannungen folgen (Craniomandibuläre Dysfunktion). Bei weiterem Druck breiten sich die Schmerzen aus. Die Blockaden werden im Rücken spürbar, können zu Schwindel und Ohrgeräuschen führen oder den Kiefer so verspannen, dass der Mund kaum noch zu öffnen ist.

Ein kleines Gelenk mit so vielen Auswirkungen?

Um die Auswirkungen des Kiefergelenks zu verstehen, muss zuerst die Funktion des Kiefers bzw. des Kauorgans verstanden werden. Das Kauorgan (bestehend aus Oberkieferknochen, Unterkieferknochen, Kiefergelenk, Muskeln, Nerven und Zähne) zerkleinert die Nahrung, dient dem Sprechen und Schlucken. Das Kauorgan ist mit Hals, Wirbelsäule, Bewegungsapparat, weiteren Organen und eng mit dem limbischen System im Gehirn verknüpft. Das limbische System ist das Zentrum unserer Gefühle. Gewinnt Stress im Alltag die Oberhand, wirkt sich unverarbeiteter Stress direkt auf das Kiefergelenk aus.

Behandlung von Kiefergelenkserkrankungen

Da Stress als einer DER Ursachen hinter   Kiefergelenkserkrankungen steht, behandeln wir die Craniomandibuläre Dysfunktion im Gesundheitszentrum Wettstetten ganzheitlich. Eine Aufbissschiene ist nur ein erster Schritt, der zur nächtlichen Entspannung des Kiefergelenks führen kann. Wichtig bei einer stressbedingten Kiefergelenkserkrankung ist die Aufklärung des Betroffenen über die Krankheitszusammenhänge sowie die gute Zusammenarbeit zwischen dem Betroffenen und den Behandlern. Bei der CMD-Behandlung wird eine übergreifende Zusammenarbeit zwischen Zahnarzt, Osteopathie, Physiotherapie und Spezialisten für Entspannungsverfahren angestrebt, um nicht nur die Symptome, sondern die Ursache zu behandeln.

Zahnästhetik - gesund & schön

25.03.2015. Die Zahnästhetik ist der Bereich der Zahnheilkunde, der sich mit dem Aussehen der Zähne befasst. Schöne Zähne symbolisieren Vitalität, Gesundheit und ein gepflegtes Äußeres. Erfahren Sie, was die Zahnaesthetik für Sie leisten kann.

Gepflegte weiße und gleichmäßig gewachsene Zähne gelten als entscheidende Faktoren für den privaten und beruflichen Erfolg. Doch noch vielmehr führen attraktive Zähne zu Selbstbewusstsein und Zufriedenheit mit sich selbst. Deutlich mehr Menschen haben gesunde Zähne, sind jedoch zugleich mit dem Aussehen ihrer Zähne unzufrieden. Mit dem ästhetischen Anspruch an die Zähne beschäftigt sich die Zahnästhetik. Die Zahnästhetik umfasst hierbei die rote und weiße Ästhetik.

Weiße Ästhetik

Bei Zahnsubstanzverlust durch Karies ist Keramik der Werkstoff, der stabil, körperfreundlich und natürlich weiß, dem Anspruch an die Ästhetik und Gesundheit gerecht wird. Farbliche Veränderungen, Lücken bzw. abgebrochene Ecken der Zähne können mit Veneers (weiße Keramikschalen, die mit dem Zahn eine feste Verbindung eingehen) korrigiert werden. Auch neue Zahnformen werden mit Veneers gestaltet. Ein Bleaching hellt die Zähne farblich auf. Die Bleaching-Behandlung sollte professionell beim Zahnarzt oder in Zusammenarbeit mit dem Zahnarzt (Home-Bleaching) durchgeführt werden! Kleinere Zahnstellungskorrekturen können in der Erwachsenen Kieferorthopädie mit transparenten Alignern (hauchdünnen Kunststoffschienen) durchgeführt werden, so dass ein deutlich sichtbares Ergebnis nach der Behandlung und die unsichtbare Korrektur während der Behandlung dem ästhetischen Anspruch gänzlich gerecht werden.

Rote bzw. rosa Zahnästhetik

Ergänzend zur weißen Ästhetik, befasst sich die rote Zahnästhetik mit der Zahnfleischkorrektur. Ist das Zahnfleisch sichtbar zurückgegangen (Zahnfleischrezession), gibt es heute Möglichkeiten, dieses wieder so aufzubauen, dass die weiße und rote Zahnästhetik zu einer gesunden Schönheit führen.

Zahnästhetik in Wettstetten Ingolstadt

Sie haben weitere Fragen oder   Interesse an der Zahnästhetik? Gerne beraten wir Sie im Gesundheitszentrum Wettstetten individuell, zu Ihren Ansprüchen passend! In unserer Praxis (bei Ingolstadt) bieten wir Ihnen das gesamte Spektrum der modernen Zahnästhetik an.

Wechseljahre und Zähne

04.02.2015. In den Wechseljahren wirkt sich die hormonelle Umstellung auf den gesamten Körper aus. Betroffen ist auch der Mundraum. Zähne und Zahnfleisch erfordern jetzt Ihre besondere Aufmerksamkeit.

Bekannt in den Wechseljahren sind Symptome wie Hitzewallungen, Schlafstörungen und Schweißausbrüche. Erkrankungen an den Zähnen oder am Zahnfleisch werden von Betroffenen zunächst weniger in den Zusammenhang mit dem Klimakterium gebracht. Doch der sinkende Östrogenspiegel wirkt sich auf den gesamten Körper aus.

So kann die hormonelle Veränderung auch das Zahnfleisch verändern. Das Zahnfleisch wird empfindlicher, kann anschwellen und blutet eventuell während der Zahnpflege leichter. Für Bakterien ist es nun wesentlich einfacher, sich am Übergang vom Zahn zum Zahnfleisch (dem Zahnfleischsaum), festzusetzen. Wird diesem nicht durch eine besonders gründliche Mundhygiene entgegengewirkt, bilden sich vermehrt Zahnbelege, die wiederrum zu einem noch leichteren Festsetzen der Bakterien führen.

Die Mundhöhlenbakterien sind Verursacher von Karies und der Zahnfleischentzündung Gingivitis. Vorhanden sind diese Bakterien in der Mundhöhle bei jedem Menschen. Entscheidend ist jedoch, dass sie sich durch die sorgsame Pflege nicht an den Zähnen festsetzen können, und dass ein intaktes Immunsystem die Bakterien bekämpft. Da gerade das Immunsystem in den Wechseljahren häufig durch den Wechsel geschwächt ist, steigt in den Wechseljahren das Risiko für Erkrankungen der Zähne und dem Zahnfleisch an.

Inwiefern sich eine verringerte Knochendichte in den Wechseljahren auf die Zahngesundheit auswirkt, wird kontrovers diskutiert. In den Wechseljahren verringert sich die Knochendichte. Erste Untersuchungen deuten darauf hin, dass Osteoporose auch den Kieferknochen angreifen kann und die Zähne damit in ihrer natürlichen Verankerung im Knochen gefährdet.

Mit gesunden Zähnen durch die Wechseljahre

Hormonellen Schwankungen in den Wechseljahren hilflos ausgeliert sind Frauen nicht! Für den Erhalt der Zahngesundheit können sie selbst viel tun!

Die tägliche Mundhygiene schützt vor dem Festsetzen von Bakterien und sollte in den Wechseljahren noch intensiver durchgeführt werden. Ergänzend beseitigt die Professionelle Zahnreinigung Zahnbeläge und reinigt Zähne auch an Stellen, die selbst schwer zu putzen sind. Mit der regelmäßigen Vorsorge beim Zahnarzt können eventuelle Erkrankungen am Zahnfleisch oder den Zähnen frühzeitig erkannt und behandelt werden.

Darüber hinaus stärken eine gesunde Ernährung, Sport und Entspannung das Immunsystem! Wechseljahre heißt nicht, dass die Zahngesundheit gefährdet ist, sondern lediglich, dass Sie sich jetzt ein bisschen mehr um sich selbst kümmern sollten.

Gerne können Sie sich mit persönlichen Fragen auch vertraulich an unser  Zahnarzt-Team im Gesundheitszentrum Wettstetten wenden. Wir freuen uns auf Sie.

Gesundheitszentrum Wettstetten

05.01.2015. Für unsere Patienten, die seit Herbst letzten Jahres noch nicht wieder bei uns waren, eine Anmerkung zur Adresse: Unsere Zahnarzt Praxis ist umgezogen! Seit Herbst befindet sich die Praxis Zahnarzt Leventic & Kollegen im Gesundheitszentrum Wettstetten.

Gesundheitszentrum Wettstetten
Ziegelberg 2
85139 Wettstetten
Bitte beachten Sie auch unsere neue Telefonnummer: 0841 9936030

Vielen Dank.

Unsere Bitte um die rechtzeitige Terminvereinbarung vor Weihnachten

Liebe Patienten, es sind nur noch wenige Wochen bis Weihnachten, und wir bitten Sie um die rechtzeitige Terminvereinbarung.
In der Weihnachts- und Neujahreszeit wird unsere Zahnarztpraxis geschlossen sein.

Unser Zahnarzt- und Praxisteam ist für Sie erreichbar bis
Montag, den 22.12.2014, ab Dienstag wird unsere Praxis geschlossen sein.
Ab Mittwoch, den 07.01.2015 sind wir dann wieder für Sie da!

In Notfällen bitten wir Sie, sich in diesem Zeitraum an den zahnärztlichen Notdienst zu wenden:
Info mit Tel.: Zahnärztlicher Notdienst Bayerns

Wir wünschen allen Patienten eine besinnliche Vorweihnachtszeit, erholsame und frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in das neue Jahr 2015!

Dr. Tijana Leventic, Dr. Mile Leventic, Dr. Walter Wille-Kollmar
und Ihr Praxisteam im Gesundheitszentrum Wettstetten

Praxiseinzug Gesundheitszentrum Wettstetten

Unsere Praxis ist umgezogen! Freundlichere Behandlungszimmer, ein schöner Warteraum zum Wohlfühlen, eine modernere Ausstattung und ein Team von Fachärzten als Nachbarn - liebe Patienten, die Praxis Zahnarzt Leventic & Kollegen hat ihren Standort in das neu erbaute Gesundheitszentrum Wettstetten bei Ingolstadt verlegt.

Nach der Gründung unserer Praxis von Dr. Mile Leventic vor über 30 Jahren in Ingolstadt Wettstetten, und dem Einstieg von Zahnarzt Tijana Leventic 2012, haben wir uns mit der Weiterführung in zweiter Generation auch zu einem Standortwechsel entschieden. Das Gesundheitszentrum liegt nicht weit von Wettstetten Ort entfernt, ist von Ingolstadt aus noch besser zu erreichen, es sind ausreichend Parkplätze und diverse Einkaufsmöglichkeiten vor der Tür und das Gesundheitszentrum bietet uns Fachärzten die Möglichkeit, bei Bedarf und Patientenwunsch eine fachübergreifende und damit noch verantwortungsvollere Gesundung für den Patienten sicherzustellen.

Was sich mit dem Praxisumzug nicht geändert hat, ist unser engagiertes Team! Zahnärzte Leventic, unsere die Praxis unterstützenden Zahnarzt-Kollegen (für Fachbereiche der Implantologie sowie Anästhesie) und unser Team aus Dental-Assistenten, Prophylaxe-Assistenten und Zahntechnikern ist mit umgezogen.

Praxis-Umzug von der Lönsstr. 2 in:
Gesundheitszentrum Wettstetten
Zahnärzte Leventic
Ziegelberg 2
85139 Wettstetten

Auch unsere Telefonnummer ist neu!
Tel. 0841 9936030!

Angstpatient - Vollnarkose beim Zahnarzt

Frei von Angst, sanft und schmerzfrei zu gesunden Zähnen - für Angstpatienten bieten wir in unserer Zahnarztpraxis in Ingolstadt die Behandlung unter Vollnarkose an. Informieren Sie sich über die Schlafbehandlung, die den Zahnarzt-Besuch in vielerlei Hinsicht erleichtern kann.

Für den Angstpatient ist bereits der Gedanke an den Zahnarzt-Besuch eine Herausforderung. Meist führen negative Erfahrungen in der Vergangenheit zu der Angst, die jetzt allein beim Gedanken ausgelöst wird. Eine Zahnbehandlung unter Vollnarkose ist häufig ein erster, denkbarer Weg für den Angstpatient, seine Zähne wieder behandeln zu lassen. Häufig erstmals nach vielen Jahren, ohne beim Zahnarzt gewesen zu sein.

Was Sie über die Vollnarkose beim Zahnarzt wissen sollten

Die Vollnarkose ist eine sanfte Schlafbehandlung.
Die Behandlungsdauer unter Vollnarkose ist mehrere Stunden möglich, so dass in nur einer Sitzung viele Behandlungsmaßnahmen durchgeführt werden.
Die Zahnsanierung unter Narkose wird zuvor detailliert geplant. Es wird so viel behandelt, wie es gesundheitlich zu verantworten ist und wie eine möglichst lange Haltbarkeit der Sanierung angestrebt werden kann.
Vor der Planung wird die Zahnsanierung mit dem Angstpatient besprochen und abgestimmt.
Die Vollnarkose wird sicher und professionell vom Anästhesist durchgeführt. Der Anästhesist überwacht die Vitalfunktionen und betreut den Patient während der Behandlung als auch in der Aufwachphase. Unser Zahnarzt-Team arbeitet vertrauensvoll mit einem Team sehr guter Anästhesisten in Ingolstadt zusammen.
Während der Vollnarkose ist keine Angst und sind keine Schmerzen spürbar.
Moderne Narkosemedikamente lassen den Patient eine komfortable Aufwachphase ohne Nachwirkungen erleben.
Nach der ambulanten Vollnarkose kann der Patient im Beisein einer Vertrauensperson wieder nach Hause gehen.
Für Angstpatienten, die Angst vor der Vollnarkose haben, bieten wir in unserer Zahnarztpraxis alternativ die leichte Sedierung an. Der "Dämmerschlaf" ist ein schlafähnlicher Zustand, bei dem der Patient zwar ansprechbar bleibt, sich jedoch ruhig und entspannt fühlt.

Die Zahnbehandlung unter Vollnarkose ist oftmals die einzige Möglichkeit, den Angstpatient wieder an eine Zahnbehandlung heranzuführen. Langfristig wünschen wir, durch den schrittweisen Aufbau von Vertrauen sowie den Abbau von Angst, den Angstpatient ohne Narkose zu behandeln. In unserer Zahnarztpraxis Tijana Leventic & Kollegen können wir in vielerlei Hinsicht unsere Behandlungsmethoden so ausrichten, dass diese passend für den Patient sind.

Auf unserer Praxis-Webseite erhalten Sie umfangreiche, weitere Informationen zum Thema. In der Rubrik Angstpatienten & Vollnarkose finden Sie weiterführende Information zu der Behandlung unter Vollnarkose, in der Rubrik Zahnarztangst informieren wir Sie über die Ursache und Symptome der Zahnarztangst sowie über unser Praxis-Schema zum Angstabbau. Selbstverständlich steht Ihnen auch unser auf Zahnarztangst spezialisiertes Zahnarzt-Team für das persönliche Gespräch zur Verfügung. Wir freuen uns auf Sie.

Zahnschmerzen & ihre Ursache

Wenn es in der Mundhöhle schmerzt, beeinträchtigen die Schmerzen das gesamte Wohlbefinden. Zahnschmerzen sind Warnsignale für eine Erkrankung. Doch für welche?

Zahnschmerzen treten als kurzer, plötzlich stechender Schmerz auf, ein Zahn kann anhaltend dumpf pochen oder ein Teil des Gesichts in Mitleidenschaft ziehen. Auch wenn Karies und Parodontitis zu den häufigsten Erkrankungen der Mundhöhle zählen, können ebenso andere Ursachen hinter Zahnschmerzen als Ursache stehen.

Ein Überblick - was Zähne zum schmerzen bringen kann

Tiefe Karies - die zu einer Entzündung des Zahnmarks (Pulpitis) führt
Tiefe Karies - die zu einer Entzündung der Zahnwurzel führt
Abgestorbener Zahn
Eine Entzündung des Zahnfleischs (Gingivitis)
Eine Entzündung des Zahnhalteapparats (Parodontitis)
Frei liegende Teile des Zahnhalses - die insbesondere auf Kälte reagieren
Zahnverletzungen – die beispielsweise durch einen Unfall verursacht werden
Zahndurchbruch bei Säuglingen und Kindern
Weisheitszähne - die im Wachsen sind oder andere Zähne bedrängen
Nächtliches Zähneknirschen durch Stress (Bruxismus) - bei dem der Druck auf die Zähne nachhaltig wirkt
Zahn- und/oder Kieferfehlstellungen - Craniomandibuläre Dysfunktion
Die Zahnspange - in den ersten Tagen der Spangenzeit oder nach jeweils erneuter Einstellung des Kieferorthopäden
Schlecht sitzende Prothesen im Alter
Eine Zahnbehandlung - die bis zur vollständigen Heilung nachwirkt
Entzündungen im Körper, deren Schmerzen bis zu den Zähnen ziehen - u.a. Nasennebenhöhlenentzündung, Mittelohrentzündung oder Migräne

Diagnose vom Zahnarzt statt Selbstdiagnose

Durch gezielte Untersuchungen stellt der Zahnarzt meist schnell die Ursache der Zahnschmerzen fest und kann mit einer geeigneten Therapie beginnen. Viele ernste und intensiv zu betreuende Behandlungen lassen sich vermeiden, wenn Patienten bereits bei ersten Anzeichen von Schmerzen den Zahnarzt Ihres Vertrauens aufsuchen.

Bleaching in Ingolstadt

Strahlende Zähne stehen für Gesundheit, Vitalität und Erfolg. Mit der Professionellen Zahnreinigung werden leichte Verfärbungen an den Zähnen beseitigt. Mit Bleaching (der Zahnaufhellung) werden Zähne weiß.

Es ist seit jeher ein Menschheitstraum - doch nur Wenigen ist er von Natur aus gegeben: Weiße, gesunde, ebenmäßige und strahlende Zähne. Trotz täglicher Pflege, trotz Vorsorge - Zähne blitzen meist nicht weiß. Was aus natürlicher Kraft nicht gelingt, erreicht der Zahnarzt mit Bleaching.

Mit dem modernen Verfahren Bleaching werden Zähne heller. Wie hell, richtet sich nach der natürlichen Zahnfarbe des Patienten, die mit Bleaching 7 bis 9 Farbstufen aufgehellt werden kann. Hierzu trägt der Zahnarzt ein Bleichgel auf jeden einzelnen Zahn auf, lässt dieses einwirken, spült dieses ab und wiederholt den Vorgang, bis ein zufriedenstellendes Ergebnis erreicht ist. Alternativ kann eine Behandlung Zuhause durchgeführt werden (Home-Bleaching), für dieses Verfahren erhält der Patient alle erforderlichen Hilfsmittel vom Zahnarzt. Von einem eigenen, vom Zahnarzt unabhängigen Bleaching, das als Set aus beispielsweise Drogerie oder einem Internet Shop gekauft wurde, raten wir ab! Die Zahnaufhellung ist ein sicheres Verfahren, vorausgesetzt die Wirkstoffe des Mittels sind bekannt und geprüft, das Bleaching wird professionell durchgeführt und die Zähne sind gesund!

Zahnarzt Tijana Leventic und Kollegen beraten Sie gerne persönlich über Bleaching in Ingolstadt. Bitte vereinbaren Sie hierzu einen Termin in unserer Praxis unter der
Tel. 0841 9936030.

Des Weiteren erhalten Patienten auf unserer Praxiswebseite unter „Zahnästhetik“ weiterführende Information zur professionellen Zahnaufhellung.

Neuigkeiten & Entwicklung des Bleaching

Während im 18. Jahrhundert erste Versuche der Zahnaufhellung mit Harnsäure vorgenommen wurden, erfolgt heute das Aufhellen der Zähne durch die Einlagerung von Sauerstoff. Und auch die Technik entwickelt sich stets weiter. So wird aktuell beim "Power-Bleaching" die Einwirkzeit und Konzentration des Mittels verkürzt, in dem das Bleachinggel zusätzlich mit UV-Licht oder Laser erwärmt wird.

Zahnerhalt - hochwertige Wurzelbehandlung

Der eigene Zahn ist immer noch der beste Zahn! Ist der Zahnnerv erkrankt, zielt die Wurzelbehandlung auf die Gesundung. Ohne Behandlung geht der Zahn verloren. Fachkompetenz, Erfahrung und die hochwertige, medizinische Ausstattung führen zur hohen Erfolgsaussicht.

Warum erkrankt eine Zahnwurzel?
Die häufigste Ursache für eine Entzündung ist tiefe Karies. Auch Parodontitis-Bakterien können den Nerv infizieren, oder ein Unfall verletzt den Zahnschmelz so, dass dieser durchlässig für Bakterien wird. Die Endodontie ist der Teilbereich der Zahnheilkunde, der sich mit Erkrankungen des Zahnnervs befasst.

Was ist Ziel einer Wurzelbehandlung?

Die Beseitigung der Entzündung und der Zahnerhalt! Ein natürlicher, eigener Zahn ist immer noch der beste Zahn.

Erfolgsaussicht einer Behandlung
Qualitativ hochwertig ausgeführte Wurzelbehandlungen haben nach eigenen Erfahrungen in unserer Praxis sowie laut der "Deutschen Gesellschaft für Zahnerhaltung" eine Erfolgsquote von bis 95 Prozent.

Hochwertige Wurzelbehandlung in Ingolstadt Wettstetten
In unserer Zahnarztpraxis Leventic und Kollegen führen wir für unsere Patienten die qualitativ hochwertige Wurzelkanalbehandlung durch, unter Berücksichtigung neuster medizinischer Aspekte und moderner Technik wie dem Dentalmikroskop. Wir nehmen uns viel Zeit für Sie, arbeiten präzise, schonend und fachkompetent.

Spezialinstrumente wie das Dentalmikroskop werden in der Zahnbehandlung eingesetzt, um auch sehr dünne Kanäle und verzweigte Wurzelseitenkanäle klar zu erkennen und zu behandeln, die häufig feiner als ein menschliches Haar sind! Der Einsatz eines Kofferdams (eines dünnen Latexgummis) isoliert den zu behandelnden Zahn und ist für die Keimfreiheit grundlegend.

Kontakt zu unserer Zahnarztpraxis finden Sie auf unserer Startseite Zahnärzte Leventic & Kollegen. Sehr detaillierte und weiterführende Information erhalten Sie im Bereich "Wurzelbehandlung in Ingolstadt Wettstetten". Selbstverständlich stehen wir Ihnen für weitere Fragen auch gerne persönlich in unserer Praxis zur Verfügung!

Mit Kindern früh zum Zahnarzt

Mit Prophylaxe Karies vorbeugen, Karies frühzeitig erkennen und behandeln, Kindern den Grund für eine gute Zahnpflege erklären - für Kinder heißt es: So früh wie möglich zum Zahnarzt! Heute wissen wir, dass Zähne bestenfalls ein Leben lang gesund gehalten werden können. Mit der richtigen, zahnfreundlichen Ernährung, regelmäßiger Vorsorge beim Zahnarzt, regelmäßig durchgeführter professioneller Zahnreinigung und vor allem der sorgfältigen Mundhygiene schützen wir Zähne und Zahnfleisch vor Erkrankungen. Die richtige Zahnpflege fängt im Kleinkindalter an!

Gerade Milchzähne brauchen den besonderen Schutz. Da der Schmelz der Milchzähne weicher ist als der der bleibenden Zähne, sind die ersten Zähne bei Kindern besonders anfällig für Karies. Ist die Zahnfäule bereits entstanden, breitet sie sich besonders schnell aus. Die regelmäßige Kontrolluntersuchung beim Zahnarzt schützt Ihre Kinder rechtzeitig vorm Entstehen und Ausbreiten von Zahn- und Zahnfleischerkrankung.

Kinder brauchen Zeit! Nicht nur wir Zahnärzte sollten viel Zeit und Geduld für Kinder einplanen, auch Kinder selbst brauchen manchmal viel Zeit, um sich an den Zahnarztbesuch zu gewöhnen. Einige Kinder benötigen mehrere Besuche, bevor sie sich mit einer Praxis sowie dem Zahnarzt vertraut gemacht haben und sich untersuchen lassen möchten. Wir geben Kindern die von ihnen benötigte Zeit und bitte auch die Eltern, kein Kind zu einer Behandlung zu drängen. Dennoch unsere Bitte: Kommen Sie mit Ihrem Kind frühzeitig in unsere Praxis, damit es sich in Ruhe an den regelmäßigen Zahnarzt-Besuch gewöhnen kann.

Zahnprophylaxe beugt Karies vor! Zu einer umfassenden Zahnprophylaxe brauchen Kinder Aufklärung: Wie entsteht Karies? Welche Ernährung unterstützt kariesfördernde Bakterien? In welchen Lebensmitteln versteckt sich Zucker? Was gehört zu einer gesunden Mundhygiene? Gibt es zusätzlichen Schutz? In unserer Zahnarztpraxis zeigen wir Kindern die richtige Zahnputztechnik und erklären, warum die Zahnpflege so wichtig ist. Ab dem ca. sechsten Lebensjahr ist die kindgerechte professionelle Zahnreinigung empfohlen. Auch die kieferorthopädische Früherkennung sowie die Prophylaxe während der kieferorthopädischen Behandlung zählen zu den Vorsorgeuntersuchen in unserer Zahnarztpraxis.

Amalgamentfernung

In unserer Zahnarztpraxis sind wir auf Amalgamentfernungen spezialisiert und entfernen die Füllungen nur unter gewissen Vorsichtsmaßnahmen. Amalgam wurde Jahrhunderte in der Zahnmedizin verwendet. Der Wirkstoff ist robust, lange haltbar und günstig. Dennoch: Amalgam enthält Quecksilber. Bei sensiblen Patienten können Amalgam-Füllungen unter anderem Erkrankungen des Zentralen Nervensystems, der Nieren oder der Fortpflanzungsorgane beeinflussen.

Da auch bei dem Entfernen der Amalgam-Füllungen Quecksilber freigesetzt wird, arbeiten wir in unserer Zahnarztpraxis in Wettstetten Ingolstadt diesbezüglich unter sehr sorgfältigen Schutzmaßnahmen für den Patienten. So verwenden wir beispielsweise einen Kofferdam, der die Mundhöhle und das Zahnfleisch vor dem Quecksilber schützt. Zudem versuchen wir so viel Amalgam wie möglich mit dem niedrigsten Bohraufwand zu entfernen. Wir benutzen für die Behandlung eine spezielle Absaugung und eine spezielle Kühlung. Bei sehr sensiblen Patienten verwenden wir zudem eine Atemmaske, um sie auch vor dem freigesetzten Quecksilber-Dampf zu schützen.

Zusätzlich ist nach der Behandlung dringend eine Amalgamausleitung zu empfehlen, mit der der Körper entgiftet wird. Gerne beraten wir Sie hierzu in einem persönlichen Gespräch.

Die Kosten für die Amalgamentfernung werden nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Lediglich bei Patienten, die eine Amalgamunverträglichkeit nachweisen können, werden die Kosten getragen. Wir empfehlen Ihnen deshalb noch vor der Behandlung einen Unverträglichkeitstest beim Allergologen durchführen zu lassen. Gerne stehen wir Ihnen für weitere Fragen in unserer Zahnarztpraxis zur Verfügung!

Hilfe bei Zahnarztangst

Mit Zahnarztangst sind Sie nicht allein! Ca. 5 Millionen Menschen sind in Deutschland von Zahnarztangst betroffen. Während insbesondere gerade zum Jahresanfang viele Patienten routiniert ihren ersten Vorsorgetermin beim Zahnarzt wahrnehmen, trauen sich Betroffene mit Zahnarztangst gar nicht erst einen Termin zu vereinbaren. Dabei kann Zahnarztangst mit professioneller Unterstützung überwunden werden! In unserer Zahnarztpraxis sind wir auf Patienten mit Zahnarztangst spezialisiert. Wir können Ihnen helfen, wenn Sie den ersten Schritt wagen und zu uns in die Praxis kommen.

Was erwartet Sie in unserer Zahnarztpraxis in Wettstetten Ingolstadt?
Zunächst laden wir Sie lediglich zu einem Gespräch ein. Bitte geben Sie bereits bei der Terminvereinbarung an, dass Sie Angst vor dem Zahnarzt-Besuch haben. Nur wenn wir von Ihrer Angst wissen, können wir Ihnen die dementsprechende Hilfe bieten. Gerne können Sie uns auch zunächst per Email kontaktieren (info@drleventic.de). Eine Untersuchung erfolgt erst, wenn Sie sich diese zutrauen. Auch an diesem Termin behandeln wir Sie nicht! Unsere Zahnärzte behandeln Sie, wenn Sie Vertrauen zu uns aufgebaut haben und das Vorgehen der Behandlung mit Ihnen individuell abgestimmt ist.

Wenn Sie sich zunächst über das Thema Zahnarztangst informieren möchten, erhalten Sie weiterführende Information hierzu unter unserem Zahnarztangst-Spezial.

Wir freuen uns, Sie kennenzulernen!

Gesunde Ernährung - gesunde Zähne

Ob süß oder sauer - nicht alles, was wir gerne essen, ist für unsere Zähne gesund. Auf Leckereien müssen wir trotzdem nicht verzichten. Schon mit kleinen, alltäglichen Mitteln ist in der Weihnachtszeit Großes für die Zahnpflege getan.

Insbesondere zur Weihnachtszeit wird gerne genascht. Plätzchen und Schokolade versüßen uns die Adventszeit. Für die Zähne sind die Zuckermassen gar nicht gesund. Doch mit kleinen Tricks helfen Sie Ihren Zähnen die Zuckerzeit gut zu überstehen. Unsere Tipps: Für die Entstehung von Karies ist nicht die Zuckermenge entscheidend, sondern wie häufig Ihre Zähne damit in Berührung kommen! Deshalb empfehlen wir nur einmal am Tag zu naschen und vor allem im Anschluss sorgsam die Zähne zu putzen. Vorsicht ist auch bei frisch gepressten Obstsäften oder Obst wie Mandarinen, Äpfeln & Co. mit hohem Säuregehalt geboten. Diese sind zwar gesund, aber Säuren wirken direkt auf die Zahnhartsubstanz ein. Das ansonsten empfohlene Zähneputzen nach dem Essen sollte deshalb bei Obst mindestens eine halbe Stunde verschoben werden. Stattdessen empfehlen wir den Mund zunächst nur mit stillem Wasser auszuspülen. Ihren Zähnen etwas Gutes tun Sie außerdem, wenn Sie sich stets eine Pause zwischen den Mahlzeiten gönnen. Nur mit ausreichend nahrungsfreier Zeit kann der Speichel zahnschädigende Säuren im Mund neutralisieren und den Zahnschmelz wieder festigen.

Und wenn die Weihnachtszeit vorüber ist? Empfehlen wir eine gesunde und ausgewogene Ernährung, die kräftig gekaut wird und viele Mineralstoffe enthält! Das Kauen regt den Speichelfluss an und fördert die Selbstreinigung der Zähne. Fluoride in der Nahrung beeinflussen zudem die Zusammensetzung des Speichels so, dass sie das Wachstum von Kariesbakterien hemmen. Fluor ist unter anderem in Hülsenfrüchten, Fisch oder grünem und schwarzem Tee enthalten. Lebensmittel mit einem hohen Kalziumgehalt (z.B. Milchprodukte, grünes Gemüse, Mandeln) machen Ihre Zähne zudem widerstandsfähig.

Mit einer gesunden Ernährung unterstützen Sie die Gesundheit Ihrer Zähne!

Ätherische Öle in der Parodontitis-Behandlung

Neue Studien zeigen, dass auch ätherische Öle das Wachstum der Parodontitis-Erreger hemmen können. Ist die Mundflora eines Betroffenen nicht intakt, ist es für Parodontitis-Erreger leicht, sich zu vermehren. Wird eine beginnende Parodontitis nicht rechtzeitig bemerkt und von einem gesunden Immunsystem bekämpft, siedeln sich die Erreger nun vermehrt in Zahntaschen an und können auf die Zahnwurzel, das Zahnhaltegewebe, bis zum Kieferknochen übergreifen.

Das Institut für Mikroökologie in Herborn analysiert die Mikroflora in der Zahntasche und weist Veränderungen in der bakteriellen Zusammensetzung nach. Zudem wird ein Aromatogramm erstellt, welches zeigt, welche Ätherischen Öle speziell diese Parodontitis-Erreger abtöten oder im Wachstum hemmen. Somit können vom Zahnarzt Therapien angewandt werden, die genau auf die vorliegenden Erreger zugeschnitten sind.

Ätherischen Öle können ergänzend in einer umfassend Parodontitis Behandlung angewendet werden.

Kann die Parodontitis-Erkrankung einen Herzinfarkt mit beeinflussen?

Parodontitis und Gingivitis erhöhen das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen.

Wissenschaftler fanden in Studien heraus, dass Menschen mit Parodontalerkrankungen ein doppelt so hohes Risiko tragen, einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall zu erleiden wie gesunde Menschen. Es wird angenommen, dass Parodontitis auslösende Bakterien aus der Mundhöhle in den Blutkreislauf gelangen, wo sie die Bildung eines Blutgerinnsels unterstützen und so zur Entstehung eines Herzinfarktes oder Schlaganfalls beitragen können.

Betroffenen mit Bluthochdruck und/oder weiteren Herz-Kreislauferkrankungen wird empfohlen besonders sorgsam auf ihre Mundhygiene zu achten und regelmäßig professionelle Zahnreinigungen beim Zahnarzt zu beanspruchen.

Medikamente und Zahnfleischerkrankungen
In der Regel wird Bluthochdruck (Hypertonie) mit Medikamenten behandelt. Diese Medikamente werden über einen langen Zeitraum verordnet bzw. meist lebenslang eingenommen. Bei einer Wirkstoffgruppe, den sogenannten Kalziumantagonisten (z.B. Nifedipin, Amlodipin, Nitrendipin), können Zahnfleischwucherungen auftreten.

Zahnfleischwucherungen sind für den Betroffenen sehr belastend. Sie erschweren in fortgeschrittenen Fällen das Kauen und sehen zudem unästhetisch aus. Darüber hinaus begünstigen Zahnfleischwucherungen die Entstehung von bakteriellen Zahnbelägen, chronische Entzündungen des Zahnfleisches oder gar des gesamten Zahnhalteapparats können möglicherweise ausgelöst werden. Im schlimmsten Fall können sie letztendlich zu Zahnverlust führen.

Bei Wucherungen des Zahnfleisches ist es empfohlen den Zahnarzt aufsuchen! Zusammen mit dem Hausarzt oder einem Internisten kann fachübergreifend die beste Behandlung für den Betroffenen erzielt werden.

Parodontitis Entwicklung in Deutschland

Rund 40 bis 50 Prozent der Erwachsenen in Deutschland leiden an einer Erkrankung des Zahnhalte-Apparats, wobei mehr als 15 % Zahnfleischtaschen von mehr als 6 mm Tiefe aufweisen. Behandelt wurden 2002 mit insgesamt 717.000 Fällen jedoch nur knapp 1,5 % der Erkrankten, so die alarmierende Feststellung der "Deutschen Parodontose Hilfe e.V." (DPH).

Parodontitis Therapiebedarf sieht die DPH bei etwa 25 Millionen Erwachsenen. Bei ihnen hätten sich bereits Zahnfleischtaschen von 4 und mehr Millimetern Tiefe gebildet. Die Entzündungen des Zahnhalte-Apparats können zum Zahnverlust führen. Angesichts des zunehmenden Behandlungsbedarfs, unterstützt die DPH die Forderung, die Zahnheilkunde jetzt nach befund- und patientenorientierten Kriterien neu auszurichten. Dazu Prof. Dr. Thomas Hoffmann, Präsident der "Deutschen Gesellschaft Parodontologie": "Die Neubeschreibung soll eine präventivorientierte, ursachengerechte und strukturerhaltende Therapie sichern. Ziel ist, invasive, substanzopfernde Maßnahmen zu reduzieren und die Lebensqualität durch Erhalt der Mundgesundheit zu verbessern".

Hierbei gilt es, den individuellen Behandlungsbedarf möglichst frühzeitig zu erkennen. Am Beginn der Parodontitis-Behandlung steht zunächst die Basisdiagnostik mit dem (seit 2004 neu als Kassenleistung etablierten) "Parodontalen Screening Index" (PSI). Dieses gibt erste Informationen über den Schweregrad der Erkrankung sowie den möglichen individuellen Behandlungsbedarf. In der folgenden präventiven Betreuungsphase sind die Reduzierung der patientenbezogenen Risikofaktoren, die Optimierung des Mundhygieneverhaltens und die Compliance (Therapietreue) des Patienten von großer Bedeutung. "Wir können die Mundgesundheit und damit die Allgemeingesundheit nur dann verbessern, wenn unsere Patienten von der Notwendigkeit ihrer Mitverantwortung überzeugt sind und intensiv mitarbeiten", so Dr. Wolfgang H. Koch (DPH).

Nur drei Prozent der Parodontitis-Betroffenen gehen zur Erhaltungstherapie:"Innerhalb von 5 Jahren ist bei 10 % der Bevölkerung eine Parodontalbehandlung durchgeführt worden, aber nur 3 dieser 10 % gehen regelmäßig zur Erhaltungstherapie zu ihrem Zahnarzt", so Koch. Gerade diese Maßnahmen sind jedoch für die Langzeiterfolge extrem wichtig. Vermehrte Durchführung von nicht-chirurgischen Parodontalbehandlungen verringern den Zahnersatz. Koch weist darauf hin, dass ohne ausreichende Finanzmittel und die Verpflichtung zur Wirtschaftlichkeit die individuelle optimale Parodontalbehandlung nicht zulassen. "Wenn Patienten von der rasanten Weiterentwicklung der Zahnheilkunde profitieren wollen, führt kein Weg an einer stärkeren finanziellen Selbstbeteiligung vorbei", so Koch. (Quelle: Deutsche Parodontose Hilfe e.V. Herne)

Mit Mundhygienie gegen Krebserkrankungen

Zähneputzen und eine gewissenhafte tägliche Mundhygienie lohnen sich in vielfacher Hinsicht! Laut einer englischen Studie vermindern Patienten, die sich sorgsam um ihre Zähne und eine gesunde Mundhöhle kümmern, das Krebsrisiko.

Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler vom "Londoner Imperial College", nachdem sie 48.000 Männer, im Alter zwischen 40 und 75, jahrelang bezüglich ihrer Mundhygiene, Rauch- und Ernährungsgewohnheiten sowie hinsichtlich bereits aufgetretener Krebserkrankungen überprüften. Nach einer nahezu 18 Jahre andauernder Nachbeobachtungsphase entwickelten 5720 Studienteilnehmer eine Krebserkrankung.

Auch wenn die Forscher nicht-aggressive Prostata-Krebs-Fälle und Hautkrebserkrankungen (außer Melanome) in ihrer Auswertung nicht berücksichtigten, fiel auf, dass jene Probanden, die an Zahnerkrankungen litten, ein maßgeblich erhöhtes Krebsrisiko besaßen. Vor allem Nieren-, Lungen-, Bauchspeicheldrüsen- und Blutkrebs traten bei Probanden verstärkt auf, die, nach eigenen Angaben, an Parodontitis litten.

Die Wissenschaftler konnten allerdings noch nicht zweifelsfrei klären, ob die Zahnerkrankung nur Ausdruck eines schwachen Abwehrsystems ist oder in der Tat selbst einen eigenständigen Risikofaktor darstellt. (Quelle: web.de)

Chilipfeffer - Schmerzfrei ohne Taubheitsgefühl

Das länger anhaltende "taube Gefühl" nach der Spritze beim Zahnarzt könnte bald der Vergangenheit angehören! Prof. Clifford Woolf (Harvard Medical School und Massachusetts General Hospital, Boston USA) entwickelte mit seinen Fachkollegen eine Wirkstoffkombination, die gezielt den Schmerz ausschalten kann, ohne dass sich dabei Taubheitsgefühle oder Bewegungseinschränkungen einstellen.

Die neue Wirkstoffkombination besteht aus einem Abkömmling (QX314) des lokal wirkenden Schmerzmittels "Lidocain und Capsaicin", der Brennen-verursachenden Substanz aus Chilischoten. Capsaicin öffnet Ionenkanäle, die nur in der Membran von Nervenzellen vorkommen, die für die Wahrnehmung von Schmerz zuständig sind. "Über die geöffneten Kanäle gelangt QX314 in die Nervenzellen und blockiert die Schmerzsensoren", erklärte Woolf in seinem Fachvortrag zur Eröffnung des Kongresses "Development and function of somatosensation and pain" des "Max-Delbrück Centrum für Molekular Medizin (MDC) in Berlin-Buch": "Erstmals konnten nun körpereigene Membrankanäle für den Medikamententransport genutzt werden, um gezielt Schmerzensensoren auszuschalten." "Gewöhnliche Lokalanästhetika, Lidocain eingeschlossen, wirken jedoch auf alle Nervenzellen in dem betäubten Gebiet", erläuterte Woolf weiter. Sie blockieren nicht nur Schmerz-, sondern auch Tastsensoren und die motorischen Nervenzellen (Motoneurone), die Muskeln steuern. Taubheit und Bewegungseinschränkungen im dem betäubten Areal sind die Folge.

Um Schmerzsensoren gezielt auszuschalten, dabei jedoch die Tastsensoren und Motoneurone unberührt zu lassen, setzten die Wissenschaftler das nicht aktive, positiv geladene QX314 ein. Es kann im Gegensatz zu Lidocain die Zellhülle von Nervenzellen aufgrund seiner Ladung nicht überwinden. Da Lokalanästhetika jedoch nur wirken, wenn sie sich in Nervenzellen befinden, bleibt eine QX314-Injektion allein wirkungslos.

Daher wurde QX314 an Capsaicin gekoppelt, um es in die Nervenzelle zu schleusen. Capsaicin bindet an ein Oberflächenprotein (TRPV1), das nur in der Hülle von Nervenzellen vorkommt, die für die Schmerzwahrnehmung zuständig sind. Es öffnet Membrankanäle, durch die QX314 in die Zelle strömen und die Schmerzsensoren blockieren kann. An Ratten konnten die Wissenschaftler zeigen, dass die Kombination aus QX314 und Capsaicin, die sie in die Hinterläufe der Tiere verabreicht hatten, ausschließlich die Schmerzwahrnehmung blockiert. Die Ratten nahmen keine Schmerzreize mehr wahr, konnten sich aber normal bewegen und auf Berührungen reagieren.

Die Wissenschaftler weisen jedoch auch auf einen Nachteil der aktuellen Strategie hin: Capsaicin aktiviert die Sensoren für Schmerz und Hitze. "Deshalb scheint es, als würde der Mund brennen, wenn Menschen besonders scharfe Speisen essen", erklärte Woolf. Um die Schmerzmittelkombination klinisch nutzen zu können, muss ein neuer Weg gefunden werden, den Capsaicin-Rezeptor TRPV1 zu aktivieren und so die Membrankanäle zu öffnen. "Denn wenn Capsaicin seinen Kanal öffnet, wird kurzzeitig der für ihn typische Hitzeschmerz ausgelöst" erläutert Woolf. Der Wissenschaftler bestätigte, neue, schmerzfreie Wege gefunden zu haben, um QX314 in Nervenzellen zu bringen. Die neue Wirkstoffkombination könnten in Zukunft Zahnarztpatienten helfen.

Frühe Parodontitis-Diagnose bei Rauchern notwendig

Raucher erkranken 2,5- bis 6-mal so häufig an Parodontitis wie Nichtraucher. Bei an Parodontitis erkrankten Rauchern zeigen sich höhere parodontale Sondierungswerte, mehr klinischer Attachment- und Alveolarknochenverlust und eine verstärkte Neigung zur Ausprägung gingivaler Rezessionen. Raucher verlieren zudem während der unterstützenden Nachsorgetherapie mehr Zähne als Nichtraucher. Dies beweisen zahlreiche Studien.

Besonders tückisch aber ist, dass dringend notwendige Parodontitis-Therapien oft verspätet eingeleitet werden, weil Raucher weniger ausgeprägte Befunde zeigen als Nichtraucher! So ist eine klinische Enrtzündungsreaktion bei Rauchern schwächer und die Blutungstendenz entzündlich veränderter Gingiva und parodontaler Taschen geringer als bei Nichtrauchern. Darüber hinaus zeigen Raucher eine verminderte Sulkusfluidfließrate. Die schwächeren klinischen Symptome bei Rauchern werden heute gemeinhin als "reduzierte Wirtsantwort" gedeutet, die von der Menge des vom Patienten konsumierten Tabaks und den damit verbundenen nikotinassoziierten Wechselwirkungen abhängt. "Um bei einem Raucher eine Parodontitis frühzeitig zu erkennen, muss der Tabakkonsum bei der Anamnese genau dokumentiert werden.", rät Diplom-Biochemikerin Bärbel Kiene, medizinisch-wissenschaftliche Leiterin von GABA. "Erst dann lässt sich einschätzen, wie hoch das Risiko für eine weitere Progression der Erkrankung ist und welchen Erfolg eine Parodontitis-Therapie haben kann. Diese Informationen sind darüber hinaus für eine kritische Planung zeit- und kostenaufwendiger rekonstruktiver Behandlungen wichtig."

Zahnfleischerkrankungen und starkes Übergewicht

"Das Ansteigen der Fettleibigkeit könnte mit einem Ansteigen von ernsten Erkrankungen des Zahnfleisches einhergehen. 40 Prozent aller Erwachsenen weltweit leiden unter Parodontalerkrankungen." (Universität Boston)

Woraus resultiert diese Aussage? Wissenschaftler der "Boston University" haben Studien mit Mäusen durchgeführt, die darauf hinwiesen, dass Fettleibigkeit anfällig für die Parodontitis verursachten Bakterien macht. Die in den "Proceedings of the National Academy of Sciences" veröffentlichte Studie zeigt, dass extrem fette Mäuse über ein abgestumpftes Immunsystem verfügen. Das könnte bedeuten, dass auch stark übergewichtige Menschen einem höheren Risiko ausgesetzt sind, an bakteriellen Infektionen zu erkranken. Immer mehr Zusammenhänge zwischen Erkrankungen des Zahnfleisches und anderen ernsthaften Erkrankungen werden seit Kurzem bekannt. Laut BBC gab es Hinweise auf eine Verbindung zwischen Zahnfleischproblemen und dem Risiko einer Herzerkrankung. Veränderungen des Immunsystems, die letztendlich dafür verantwortlich sind, bleiben bis auf Weiteres kaum bekannt. Die Wissenschaftler untersuchten ebenso die Werte wichtiger Chemikalien des Immunsystems, die von normalen, schlanken Mäusen produziert wurden, und die ihrer stark übergewichtigen Artgenossen. Dabei konzentrierte sich das Team vor allem auf "P.gingivalis", jenes Bakterium, das Zahnfleischerkrankungen hervorruft. Beiden Arten von Mäusen wurde bakteriengetränktes Material um das Zahnfleisch gewickelt.

Die Tests ergaben, dass die Fettleibigen über höhere Werte von P.gingivalis in diesem Bereich verfügten und mehr Knochen um ihre Zähne verloren. Zusätzlich dazu hatten diese Mäuse geringere Werte bei bestimmten Chemikalien des Immunsystems, die normalerweise zur Bekämpfung einer Infektion freigesetzt werden. Diese Ergebnisse schlussfolgern, dass Fettleibigkeit die Fähigkeit des Immunsystems - auf Infektionen mit P.gingivalis zu reagieren - beeinträchtigt. Die Abstumpfung des Immunsystems mache es ebenfalls denkbar, dass es anfälliger auf die Angriffe anderer Bakterien sein könnte.

Patienteninformation - Zahnarzt Tijana Leventic | PDF Gesunde Ernährung - gesunde Zähne
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Chronische Parodontitis und Krebsrisiko

Es gibt vielfache Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen chronischen Infektionen/ Entzündungen in der Mundhöhle und der Häufigkeit von Plattenepithelkarzinomen in der Mundhöhle und im Hals-Rachenraum. Plattenepithelkarzinome sind bösartige (maligne) Tumore aus der Gruppe der Karzinome.

In einer Studie wurden die Auswirkungen einer chronischen Parodontitis auf Plattenepithelkarzinome im Kopf-Hals-Bereich (HNSCC) untersucht. Teilnehmer der Studie waren Patienten mit einer Diagnose von primären HNSCC, die zwischen 1999 und 2005 auf der Abteilung für Zahnmedizin und Kiefer-Gesichts-Prothetik des "Roswell Park Cancer Institute" neu aufgenommen worden waren. Die Kontrollgruppen waren sämtliche, im gleichen Zeitraum behandelte, Teilnehmer ohne Malignom. Frauen und Männer unter 21 Jahren, zahnlose Patienten, Menschen mit geschwächter Immunabwehr und Betroffene mit Karzinom in der Anamnese wurden aus der Studie ausgeschlossen. Die Parodontitis wurde von einem Untersucher, ohne Kenntnis des Karzinomstatus, anhand des Alveolarknochenverlustes auf Panoramaröntgenaufnahmen beurteilt. Insgesamt 473 Personen (266 in der Testgruppe, 207 in der Kontrollgruppe) nahmen an der Studie teil.

Nach Berücksichtigung von Alter, Geschlecht, Herkunft, Familienstand, Nikotin- und Alkoholkonsum sowie Zahnverlust korrelierte jeder Millimeter Knochenverlust mit einem um mehr als das Vierfache erhöhten HNSCC-Risiko (relatives Risiko 4,36, 95-%-KI 3,16–6,01). Die Korrelation war am höchsten in der Mundhöhle, gefolgt von Oropharynx und Larynx, und auch bei Teilnehmern ohne jeden Nikotin- und Alkoholkonsum vorhanden. Zwischen Rauchen und Knochenverlust gab es einen signifikanten Zusammenhang (p < 0,03). Bei Erkrankten mit Parodontitis war die Wahrscheinlichkeit von gering differenzierten SCC der Mundhöhle geringer als bei Patienten ohne (32,8 % bzw. 11,5 %, p = 0,038).

Diese Studie legt den Schluss nahe, dass die chronische Parodontitis ein unabhängiger Risikofaktor für HNSCC ist, der durch Rauchen beeinflusst wird. Diese Ergebnisse sind von Bedeutung für praktikable und sichere Strategien der Prophylaxe, Diagnose und Therapie von HNSCC.

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